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Verfasst am:
25.01.2007 10:22
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 306
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innerhalb der letzten 6 monate starb erst mein onkel, der unerwartet einen herzinfarkt hatte und nach der reanimation nen schlaganfall bekam und dann nach ca 8 wochen koma starb. danach bekam meine oma einen schlaganfall (seine mutter) wurde pflegefall, bekam wohl nochmal nen schlag und ist dann silvester mit trombose ins krankenhaus.
am 2.1. war ich noch mit meinem vater da und es ging ihr ganz gut. der arzt meinte, es sei soweit alles ok, keine lebensgefahr und so und als ich dann am anderen tag ins krankenhaus bin, um sie zu besuchen, lag sie im sterben.
ich mußte meine eltern anrufen. als ich wiederkam vom telefon, starb sie gerade. dannm ußte ich meiner mutter sagen, daß sie zu spät kam und der ganzen restlichen verwandtschaft die gut 250 km entfernt wohnte und sie besuchen wollten und auch ne stunde zu spät kamen, mußten wir es auch beibringen.
ich hatte bis da noch nie jemanden sterben sehen und auch niemanden gesehen, der tod ist.
das ganze beschäftigt mich noch heute sehr.
ich weiß nicht, wie ich mit all dem umgehen soll. ... |
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Verfasst am:
26.01.2007 15:40
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 1187
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smiley
reden, reden, reden,
und wenn die Bilder gar nicht weggehen und es dich sehr beeinträchtigt such dir professionelle Hilfe
Trauerarbeit zu leisten ist nicht einfach und manchmal geht es mit Hilfe besser
du kannst dich auch an deinen Pfarrer wenden,wenn du kirchlich organisiert bist |
_________________ Gruß Anja |
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Verfasst am:
27.01.2007 08:39
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 306
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| Zitat: |
Anja hat Folgendes geschrieben:
smiley
reden, reden, reden,
und wenn die Bilder gar nicht weggehen und es dich sehr beeinträchtigt such dir professionelle Hilfe
Trauerarbeit zu leisten ist nicht einfach und manchmal geht es mit Hilfe besser
du kannst dich auch an deinen Pfarrer wenden,wenn du kirchlich organisiert bist
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ja, ich gehe in eine freikirche.
allerdings haben wir rund 2000 besucher jeden sonntag und ich will da meinem pastor nicht zur last fallen.
es ging ne zweit besser. am anfag, die ersten tage konnte ich nciht schlafen, immer wieder die selben bilder.
ich hab zu der zeit auch keine trauer getragen, weil ich versucht hab das ganze erstmal zu verdrängen, um irgendiwe klar zu kommen.
dann ne woche nach der beerdigung war ich am friedhof. bis da ging es mir inzwischen gut und ich dachte, ich sei so weit, mich nun mit der ganzen sache und etwas abstand mit der ganzen sache auseinander zu setzen.
aber ich denke, daß es zu früh war, denn seitdem geht es mir wieder schlechter. ich weine viel etc.
inzwischen trage ich auch trauer. es ist mir einfach wichtig geworden.
ich weiß nicht, aber bisher ist erst ein mensch gestorben, an dem ich sehr gehangen hab, mein opa vor gut 18 jahren. seitdem sind dann nur menschen gestorben, die mir nicht so nahe standen, bis eben jetzt die beiden todesfälle in so kurzer zeit.
ich hab einfach keine "übung" darin. ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, wie ich das verarbeiten soll.
ob ich lieber nicht so viel drüber nachdenken soll oder ob gerade das nachdenken hilft usw.
habt ihr schon ähnliches erlebt? und wie seid ihr damit umgegangen? |
Zuletzt bearbeitet von smily77 am 14.02.2007 09:23, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
27.01.2007 11:01
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 1187
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ich habe es vor 6 Jahren gehabt, mein Opa ist verstorben
ich habe viel über ihn reden müssen und viel geweint
und noch mehr an ihn Gedacht und mir war nie nach lustig
nach einem halben Jahr ging es bei mir langsam aufwärts, das ich an ihn denken konnte ohne zu weinen
aber der Pfarrer ist doch für die Gemeinde da
mach einen Termin mit ihm aus, es muß ja nicht Sonntag in dem großem GEwusel sein |
_________________ Gruß Anja |
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Verfasst am:
29.01.2007 09:52
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 306
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ich bin halt jemand, der sich nciht so wichtig nimmt.
ich will anderen ungern zur last fallen.
ich denke das ist ein grund, warum ich ihn nciht angesprochen hab.
ich denke immer, es gibt ndere, die haben größere probleme, und für die ist es wichtiger, mit dem pastor zu sprechen etc.
naja.
ich hoffe, daß ich über den schmerz nach und nach wegkomme.
das problem ist, daß meine andere oma auch nciht gesund ist und auch die eltern meines mannes sind sehr alt.
in der nächsten zeit kommen noch einige todesfälle auf uns zu, und davor hab ich echt angst.
naja und so mit meinen eltern und so über den tod meiner oma z.b. zu reden ist halt auch schwer.
ich glaube meiner mutter macht es sehr zu schaffen, daß sie zu spät kam, daß meine oma tod war, al sie kam und daß ich halt da war. ich weiß es nicht.
es ist unheimlich schwer. ich werde oft vieles gefragt von der verwandtschaft, und fange ich an zu reden, merke ich, wie weh ihnen das tut und daß sie abblocken, weil sie nicht mehr können.
es ist für uns alle sehr schwer damit umzugehen. |
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Verfasst am:
30.01.2007 10:39
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 1187
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das es schwer ist das glaube ich dir
welcher Todesfall ist schon einfach
aber warum blockt deine Verwandtschaft ab???
weil es zu schmerzlich ist über deine Oma zu reden??? |
_________________ Gruß Anja |
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Verfasst am:
30.01.2007 11:11
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 306
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| Zitat: |
Anja hat Folgendes geschrieben:
aber warum blockt deine Verwandtschaft ab???
weil es zu schmerzlich ist über deine Oma zu reden???
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ja, ich denke. sie haben halt sehr unter der trauer zu leiden und ich denke, daß sie sich alle vorwürfe machen, daß sie "zu spät" waren.
und ich glaube, daß sie ungewollt ein problem dmait haben, daß ich eben da war (wobei das ja zufall war).
ich hab sie ja sofort angerufen. mehr konnte ich nicht machen) aber es ist halt schwer. ich denke, sie hätten sich nochmal gerne verabschiedet. auch wenns ie krank war, der tod kam letztendlich ja total unerwartet und plötzlich.
wir alle dachten ja, wir würden sie nochmal wieder sehen. |
Zuletzt bearbeitet von smily77 am 14.02.2007 09:23, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
30.01.2007 12:14
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 1187
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aber für deine Oma war es besser so
ich stelle es mir schlimm vor, wenn alle um meinem Bett stehen und sich verabschieden, keiner weiß was er sagen soll und alle heulen und ich spüre ich habe nur noch wenig Zeit hier auf Erden
so konnte sie in Ruhe gehen
versuche ihnen das doch klar zu machen, das das für deine Oma so besser war |
_________________ Gruß Anja |
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Verfasst am:
31.01.2007 10:10
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 306
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| Zitat: |
Anja hat Folgendes geschrieben:
aber für deine Oma war es besser so
ich stelle es mir schlimm vor, wenn alle um meinem Bett stehen und sich verabschieden, keiner weiß was er sagen soll und alle heulen und ich spüre ich habe nur noch wenig Zeit hier auf Erden
so konnte sie in Ruhe gehen
versuche ihnen das doch klar zu machen, das das für deine Oma so besser war
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ich sehe das auch so.
ich denke sogar, daß sie absichtlich gestorben ist, bevor alle gekommen sind (denn ich glaube, bedingt, kann man das beeinflussen), eben aus den von dir genannten gründen.
in 3 wochen ist 6 wochenamt, da kommen wir wieder alle zusammen. vielleicht ergibt es sich da dann darübr zu reden.
das problem an sich ist halt, daß daß diese dinge nicht offen angesprochen werden. und ich mag es von meiner seite aus auch nicht ansprechen. ich hab angst, daß ich unnötig wunden aufreiße.
ist momentan ne komische stimmung was das betrifft in der familie. |
Zuletzt bearbeitet von smily77 am 14.02.2007 09:24, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
01.02.2007 09:09
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 1187
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ja das kann ich verstehen, das es eine komische Situation ist
schau was das beste für dich ist, das ist erst mal wichtig, der Rest kommt danach |
_________________ Gruß Anja |
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Verfasst am:
01.02.2007 10:51
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 306
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mach ich
danke für´s zuhören |
Zuletzt bearbeitet von smily77 am 14.02.2007 09:25, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
01.02.2007 15:30
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 1187
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| gern geschehen |
_________________ Gruß Anja |
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